Transformation EWE-Areal am Bahnhof Oldenburg

Industriebrache wird Teil der erweiterten Innenstadt

KAW hat in Zusammenarbeit mit dem Hannoveraner Büro NSP Landschaftsarchitekten das Kooperative Gutachterverfahren für die Konversion vom EWE-Areal im norddeutschen Oldenburg gewonnen. Auf der Industriebrache an der Bahn werden in den kommenden Jahren 85.000 m² Büro- und Gewerbeflächen, sowie Dienstleistungen, Geschäfte, Restaurants und Cafés sowie Wohnungen entstehen. Die Jury hat sich aus den 6 teilnehmenden Büros einstimmig für das niederländisch-deutsche Team entschieden. KAW und NSP entwickeln auf Basis des Wettbewerbsvorschlages einen städtebaulichen Masterplan und arbeiten anschließend an der Bauleitplanung.

Die in der jetzigen Situation brachliegende ehemalige Industriefläche ist das letzte, zusammenhängende Stück Stadt, mit dem Oldenburg der Entwicklung des Stadtkerns einen wichtigen Impuls geben kann. KAW hat eine reiche Historie im Umgang mit der bestehenden Stadt. Mit den Landschaftsarchitekten von NSP haben wir unser Fachwissen auf dem Gebiet der städtischen Transformation angewandt, um ein Konzept zu erarbeiten, das die Qualitäten der Stadt Oldenburg anerkennt und diese einsetzt für eine zukunftsorientierte Entwicklung. Sowohl im Maßstab wie auch im Erlebnis der städtischen Räume.

Profielaanzicht van het nieuwe gebied

Profilansicht des neuen Gebietes

Der Juryvorsitzende Professor Manfred Schomers sprach sich im Namen der Jury lobend aus über die vorgeschlagenen Lösungen: „Uns haben die raffinierten Ansätze fasziniert, mit denen dem Areal im Zusammenhang mit dem Charakter der Stadt Oldenburg eine eigen Erschließung gegeben wird.“ Stadtbaurätin Gabriele Nießen unterstrich, dass der Entwurf eine intelligente Lösung darstellt, für eine optimale Erschließung per Fahrrad und zu Fuß. Ein für die nahezu holländisch anmutende Fahrradstadt Oldenburg unverzichtbarer Aspekt. „Diese Lösungen und die guten Vorschläge zu den Entwicklungsschritten komplettieren für uns das Bild!“ Manfred Hamel vom Gebietseigentümer EWE zeigte sich nach Ablauf sehr zufrieden mit dem Entscheid für diese Verfahren. „Wir freuten uns auf die Zusammenarbeit mit dem internationalen Team!“

De maquette laat de nieuwe stedelijke kwaliteite van Oldenburg zien

Das Modell

Die Jury bestand aus Vertretern der EWE, der Stadt Oldenburg , verschiedenen politischen Parteien, sowie einer Bürgervertretung engagierter Oldenburger. Die Organisation des Verfahrens hatte die EWE in die Hände von BauBeCon gegeben, die Sorge trugen für einen professionellen Ablauf und gute Moderation der Kolloquien und Präsentationen. Die abschließende, öffentliche Veranstaltung fand am 9. Oktober im EWE-Forum statt. Die Relevanz der Aufgabe für Oldenburg ließ sich am großen Interesse ablesen, mit mehr als 100 Interessierten Besuchern und Anwesenheit der Presse.

Doorsnede van het plangebied

Durchschnitt des Plangebietes

Wir freuen uns sehr, dass sich direkt anschließend die ersten Oldenburger lobend zu unserem Konzept ausließen. Man konnte deutlich spüren, dass unsere Ideen den Menschen Spaß machten und sie sich wiedererkennen konnten in unserer Sicht auf Oldenburg. Letztendlich ist das ein schöner Spiegel unserer vielleicht wichtigsten Motivation: des Schaffens von lebenswerten Räumen für Menschen in der Stadt!